Aktuelles Dienstplan Infothek Archiv Kontakt Links Förderverein Impressum
Auf dieser Seite möchten wir einige häufig gestellte Fragen zur ehemaligen Reservistenkameradschaft (RK) Wertheim und den Reservistenverband beantworten und unsere Struktur und Ziele aufzeigen:
Wie war die RK Wertheim organisiert?
Zahlen und Fakten zur RK Wertheim
Unsere Heimatstadt
Wo geht´s lang?

Wie war die RK Wertheim organisiert?

Dachorganisation war der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBw), oder auch kurz Reservistenverband.

Wappen des VdRBw Der Reservistenverband vertritt die Interessen aller Reservisten in der Öffentlichkeit und organisiert die Freiwillige Reservistenarbeit außerhalb der Bundeswehr. Diese Arbeit leistet der VdRBw im Auftrag des Parlaments und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium der Verteidigung (BmVg). Im Reservistenverband sind über 110.000 Mitglieder in über 2000 Reservistenkameradschaften engagiert. Er ist somit bundesweit einer der größten Verbände. Die Reservistenkameradschaften bilden hier die kleinsten Einheiten. Sie sind zusammengefasst in 16 Landesgruppen mit ihren jeweiligen Kreisgruppen. Dort laufen die Fäden zusammen und sichern so eine flächendeckende Präsenz. Beim Reservistenverband ist jeder willkommen, der sich für Sicherheitspolitik und die Bundeswehr interessiert. Reservistinnen und Reservisten, aktive Soldatinnen und Soldaten und alle (auch ungediente) Interessierte die sich den Streitkräften verbunden fühlen, finden hier ein vielseitiges Programm.

Sein Motto lautet: WIR SIND DIE RESERVE!


Er bietet:
  • Weiterbildungsseminare
  • Lehrgänge
  • Vorträge zu sicherheitspolitischen Themen
  • Militärische und sportliche Wettkämpfe (auch auf internationaler Ebene)
  • Schießveranstaltungen mit Handwaffen der Bundeswehr
  • Marschveranstaltungen
  • Truppenbesuche in aktiven Einheiten der Bundeswehr und befreundeter Streitkräfte
  • Informationsveranstaltungen rund ums Thema "Bundeswehr"
  • Zusammenarbeit mit der Bundeswehr und den Kommunen im Katastrophenfall
  • und vieles mehr...

Zurück zur Übersicht

Zahlen und Fakten zur RK

Wappen der RK Wertheim Die RK Wertheim wurde 1965 gegründet und war in der Landesgruppe "Baden-Württemberg" und der Kreisgruppe "Franken" eingegliedert. Ihre Mitglieder waren ein Zusammenschluss von ehemaligen und aktiven Soldaten der Bundeswehr. Weiterhin bereicherten und unterstützten ungediente, fördernde Mitglieder ihre vielseitigen Aktivitäten. Die RK wurde 2018 aufgelöst.
Die RK führte neben einem eigenen Logo, welches die stilisierte Silhouette der Wertheimer Altstadt inkl. der Burg zeigt, auch ein eigenes Wappen (links). Es steht für die Individualität der RK Wertheim innerhalb des Reservistenverbandes. Enthalten sind die Farben der Bundesrepublik Deutschland, das Eiserne Kreuz und das Wertheimer Stadtwappen. Mit diesen Elementen soll die Verbundenheit aller Mitglieder mit der Bundesrepublik Deutschland, der Bundeswehr und der Stadt Wertheim zum Ausdruck gebracht werden.

Die RK hat durch dynamische Präsenz und soziales, engagiertes und professionelles Handeln ein modernes und junges Erscheinungsbild des deutschen Soldaten und Reservisten im 21. Jahrhundert vermittelt.

Ihr ZIEL:

Zusammenarbeit - Integrität - Effizienz - Landesverteidigung

Zusammenarbeit - mit unseren militärischen und zivilen Partnern.
Integrität - territorial und ethisch, für Deutschland und seine Bürger.
Effizienz - bei Organisation und Durchführung der Vereinsarbeit.
Landesverteidigung - als Teil unserer demokratischen Bürgerpflicht.

Die RK Wertheim bestand zuletzt aus genau 42 Mitgliedern, davon 1 Offizier, 11 Feldwebel, 8 Unteroffiziere, 18 Mannschaftsdienstgrade und 4 Förderer.

Am 17.11.2018 fand planmäßig die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Der bisherige Vorstand, der bereits Ende 2017 bekannt gab, dieses Jahr für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen, wurde ordnungsgemäß entlastet. Für eine Neuwahl fanden sich aber trotz intensiver Bemühungen keine Mitglieder die sich in die Vorstandsämter wählen lassen wollten.
Somit musste leider im Beisein des Kreisvorsitzenden der Beschluss gefasst werden die RK Wertheim, nach über 50jähriger, sehr erfolgreicher Geschichte, zum 31.12.2018 aufzulösen.

2013 wurde der "Förderverein Reservistenkameradschaft Wertheim e.V." gegründet. Dieser ist von der Auflösung nicht betroffen, und wird sich Gedanken machen, wie es weiter geht und sich entsprechend neu formieren. Seine Mitglieder sind gewillt wie immer das Beste aus der aktuellen Lage zu machen, und blicken daher optimistisch in die Zukunft.
Weitere Details zum Förderverein findest Du unter vorherigem Link, oder oben in der Navigationszeile.

Zurück zur Übersicht

Die RK war, wie der Name schon sagt, in der Stadt Wertheim zuhause.

Luftbild der Wertheimer Altstadt, Copyright: Peter Frischmuth
Copyright: Peter Frischmuth

Wertheim liegt zwischen Würzburg und Frankfurt an der Mündung der Tauber in den Main. Überragt von einer mächtigen Burgruine prägen reichverzierte Fachwerkhäuser das mittelalterliche Stadtbild und vermitteln auch heute noch den Charakter der ehemaligen Residenzstadt der Grafen von Wertheim.
Wertheim wurde wahrscheinlich im 7./8. Jahrhundert gegründet, allerdings handelte es sich hierbei um die Siedlung rechts des Mains, das heute zu Bayern gehörige Kreuzwertheim. Ab dem frühen 12. Jahrhundert nannte sich ein Zweig des Adelsgeschlechts der Reginbodonen nach Wertheim. Nachdem diese als Grafen von Wertheim sich links des Mains, am rechten Ufer der Taubermündung, eine Burg erbauten, entwickelte sich unterhalb dieser beherrschenden Wehranlage eine neue Siedlung, die ebenfalls den Namen Wertheim erhielt. 1192 ist diese erstmals als „Suburbium castri Wertheim“ erwähnt, um 1200 wird sie als „oppidum“ und 1244 als „civitas“ bezeichnet.
Im Mittelalter profitierten Handel und Wandel in Wertheim von der Lage am Main als zentrale Verkehrsverbindung zwischen Ost und West. Die Stadt Wertheim entwickelte sich zum Mittelpunkt der gleichnamigen Grafschaft, die seither von den Grafen bzw. späteren Fürsten von Löwenstein-Wertheim regiert wurde. Um 1630 trennte sich das Gesamthaus Löwenstein-Wertheim in zwei Linien: Die ältere und protestantische Linie trug den Beinamen Virneburg und die jüngere, rekatholisierte den Beinamen Rochefort. Dieses Fürstentum bestand bis 1806 und wurde dann mit der Rheinbundakte mediatisiert. Die Stadt Wertheim und mit ihr das linksmainische Umland wurden darauf dem Großherzogtum Baden angeschlossen.
Nach dem zweiten Weltkrieg setzte eine dynamische Entwicklung ein, der Wertheim seine heutige Bedeutung verdankt: Große Kreisstadt, Mittelpunkt einer ausgedehnten Ferienregion, Behörden- und Dienstleistungszentrum, Wirtschaftsstandort im Grünen, mit Hafenanschluss an die Groß-Schiffahrtsstraße Rhein-Main-Donau und wirtschaftliches Zentrum des Main-Tauber-Kreises mit dem Schwerpunkt Glasindustrie.
Über die Hälfte der 23.000 Einwohnerinnen und Einwohner leben in den fünfzehn, in den 70er Jahren eingemeindeten Ortschaften. Sie verbinden, nach als vorbildlich anerkannten Dorfentwicklungs- und sanierungsmaßnahmen, die Vorteile der dörflichen Struktur mit einem hohen Wohnwert. Durch diese Eingemeindungen hat die Stadt Wertheim eine Ausdehnung von 138 Quadratkilometern erreicht - das entspricht etwa der Fläche Mannheims.

Zurück zur Übersicht

Der gesamte Inhalt der Internetseiten von "www.rk-wertheim.de" (sowohl schriftlicher als auch grafischer Art) ist Eigentum der Reservistenkameradschaft Wertheim und darf nur nach vorheriger Genehmigung kopiert und verwendet werden. Wenden sie sich hierfür bitte an den Webmaster .

www.rk-wertheim.de - Version 3.0 - © bei Marcel Kern